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 Spaziergang mit Hollywood

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Ziva
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BeitragThema: Spaziergang mit Hollywood   Sa Jan 03, 2009 11:20 pm

Heute wollte ich mich mal wieder um das gestütspferd Hollywood kümmern. Ich fuhr morgens um 10 zum Hof. Dort gab ich erstmal Sacramento etwas zufressen. Dann nahm ich Hollywoods Halfter aus der Sattelkammer und ging zu ihr auf den Paddock. Sie hob den Kopf und kam angetrabt. Schön das sie mich erkannte. Ich gab ihr zur Begrüßung ein Leckerlie und legte ihr dann das Halfter an. Nun führte ich sie zum Stall und band sie am Putzplatz an. Dann holte ich ihr Putzzeug und fing an sie zu putzen. Ich ging zuerst mit dem Striegel in kreisenden Bewegungen über ihr Fell. Dann nahm ich die Kadätsche dazu und glättete ihr Fell und putzte sie bis das Fell sauber war. Nun kämmte ich ihre Mähne und bürstete ihren Schweif mit der Wurzelbürste. Dann machte ich noch den Kopf und kratze ihr Hufe aus. So, fertig. Heute wollte ich mit ihr mal ein bisschen spazieren gehen sodass sie die Umgebungen kennenlernte und sich an Auto’s usw. gewöhnte. Also machte ich sie vom Haken los, stellte das Putzzeug an die Seite und ging los. Ich ging durchs Hoftor und bog diesmal nach rechts ab um zur Straße zu kommen. Ich musste dafür auf dem Asphalt etwa 300 meter lang gehen. Unterwegs begegneten uns ein paar Fußgänger, die Hollywood bewunderten. Sie war auch echt hübsch. Vor den Menschen hatte sie keine Angst, was mich auch nicht wunderte. Als uns dann aber ein Pärchen mit Kinderwagen entgegen kam bekam sie große Augen. An dem Kinderwagen war ein Luftballon gefestigt und vor dem Schien sie etwas Angst zu haben. Ich redete gut auf sie ein und ging im großen Bogen und mit einem freundlichen Gruß an den Leuten vorbei. Sie grüßten auch freundlich zurück und 5 meter danach beruhigte sihc auch Hollywood wieder. Ich ging nun weiter und war kurv vor der Straße. Nun nahm ich ihnen Strick kürzer und ging um die letzte Kurve. Jetzt standen wir an der Straße. Hollywood war erst ruhig, bis das erste Auto kam. Es fuhr vorbei und sie erschrak und tänzelte rückwärts. Ich redete ruhig auf sie ein und lobte sie immer wieder. Ich war froh das das hier en ruhige Straße ist. Ich ging nun mit ihr auf die andere Seite und redete immer noch ruhig mit ihr. Dann kam das nächste Auto, diesmal blieb sie etwas ruhige, ihr Augen und Nüstern waren denoch weit geöffnet und sie schnaufte. Ich lobte sie und ging in einen Seitenweg rein. Dort lies ich sie erstmal etwas am Grünstreigen grasen. Dann ging ich wieder zu Straße. Ich würde jetzt einfach mit ihr selbstsicher den Bürgersteig entlang gehen. So etwa 500 meter. Dann würde ich umdrehen und wieder hier her kommen.
Genau das tat ich jetzt auch. Ich nahm ihren Strick kurz, zog sie vom Gras weg und bog auf den Bürgersteig ein. Jetzt ging ich zügig voran und zog sie mit. Am Anfang war sie total ängstlich und tänzelte rum, sie drehte sich immer wieder um. Aber nach 100 metern merkte sie, das ich total ruhig blieb und sie fing an zu begreifen, das das alles hier gar nicht schlimm ist. Nach den gesagten 500 metern, blieb ich stehen, lobte sie und gab ihr eine Karotte. Dann drehte ich um und ging wieder zurück. Die Autos machten ihr nun nichts mehr aus. Aber es sollten noch 2 weitere Proben kommen. Von hinten kam nun in einem Affentempo ein Motoradfahrer an, der es auch nicht für nötig hielt zu bremsen. Ich nahm den Strick kurz und versuchte einfach weiter zu gehen. Doch in dem Moment vor der Motoradfahrer an uns vorbei fuhr, erschrack Hollywood fürchterlich, sie ging etwas hoch und tänzelte ich. Ich schaffte es mit Mühe sie zu beruhgen. Okay, jetzt aber ab nach Hause. Ich ging weiter bis ich wieder an meinem Abzweig war. Nun ging ich über die Straße, wieder zurück zum Hof. Kurz vorm Hoftor hörte ich einen Trecker. Oh mein Gott, das konnte was werden. Auch Hollywood wurde nervös. Ich ging noch etwas weiter, bis ich den Trecker sah und er wollte genau hier lang. Ich sah mich um, 2 meter entfernt war ein Seiten weg. Ich ging schneller und lies Hollywood traben. Wir gingen ein ganzen Stück in den Seitenweg rein. Dann drehte ich sie um, sodass sie sehen konnte was passiert. Ich beruhigte sie. Der Trecker fuhr vorbei und Hollywood fing an zu tänzeln. Aber zu meinem Erstaunen ging sie nicht hoch oder versuchte weg zu rennen. Ich war stolz auf sie und lobte sie. Sie bekam einen Apfel und ganz viel Lob.
Nun gingen wir wieder zum Hof. Wir passierten das Hoftor und gingen wieder in den Stall.
So richtig viel hatten wir aber noch nicht gemacht, also beschloss ich sie noch etwas zu longieren. Ich band sie wieder an und holte den Kappzaum und legte ihn ihr an. Den Longiergurt brauchte ich heute nicht. Nun nahm ich noch die Longe und befestigte sie. Dann führte ich Hollywood vom Stall in die Hall. Warm war sie jetzt ja eigentlich schon. Also stellte ich mich in die Mitte und vergrößerte den Abstand bis sie einen schönen Zirkel lief. Nun lies ich sie etwas im Schritt gehen, dann lies ich sie antraben. Sie wirkte jetzt viel ruhiger als draußen, was ja auch verständlich war. Nach etwa 7-8 Runden parierte ich sie zum Schritt und holte sie dann zu mir. Jetzt drehte ich sie um longierte sie in die anderen Richtung. Dort lies ich sie auch erst noch etwas Schritt gehen und dann im Trab wieder 7-8 Runden laufen. Danach parierte ich sie wieder zum Schritt und holte sie zum mir um wieder die Hand zu wecheln. Auf der anderen Hand lies ich sie jetzt wie immer etwa 5 minuten durchtraben, das Gleiche machte ich wie immer auch auf der anderen Hand. Nun wechelte ich wieder die Hand, lies sie antraben und gleich danach angaloppieren. Sie galoppierte schön an und ich lies sie ein paar Runden laufen. Dann parierte ich sie zum Schritt, wechselte wieder die Hand und lies sie auch auf der anderen Hand nochmal etwas galoppieren. Nun holte ich sie nochmal zu mir und lobte sie. Ich führte sie jetzt noch ein paar Runden im Schritt und brachte sie dann wieder in den Stall.
Dort legte ich ihr dann wieder das Halfter an und holte eine Schüssel mit Hafer und ein paar Karotte und Äpfeln. Ich stellte ihr das Futter hin und holte dann die Wurzelbürste.
In der Zeit wo sie fraß bürstet ich sie über. Dann holte ich noch ihre Decke und legte sie ihr auf.
Nun war auch sie fertig mit fressen und ich konnte sie Schale wieder wegstellen. Danach stellte ich Hollywood wieder auf ihren Paddock und gab ihr zum Abschied noch ein Leckerlie und verschwand dann mich um die anderen zu kümmern!
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